Hochwasserschutz

Hochwasserschutz für die Region

Der Hochwasserschutz im Großraum Braunschweig ist eine wichtige Aufgabe für den Regionalverband. Neben den verbindlichen Festlegungen von Zielen und Grundsätzen im Regionalen Raumordnungsprogramm unterstützt der Verband im Rahmen seiner Zuständigkeiten die Kommunen, Wasserbehörden und Verbände bei ihrer Arbeit zum übergeordneten regionalen Hochwasserschutz.

Seit 2017 hat der Regionalverband die gesetzliche Aufgabe zur Erarbeitung von Konzepten für die Verbesserung des Hochwasserschutzes. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den bestehenden Hochwasserkooperationen und Flussgebietspartnerschaften und beteiligten Kommunen. Der Regionalverband hilft durch sein Engagement den beteiligten Akteuren und unterstützt damit vorbeugenden Hochwasserschutz im gesamten Verbandsgebiet. Hierdurch können Konzepte und Maßnahmen frühzeitig aufeinander abgestimmt und überkommunal Maßnahmen für das gesamte Gewässer geplant werden. Die so für einen wirkungsvollen Hochwasserschutz identifizierten Bereiche z.B. für die Retention oder zur Auenrenaturierung kann der Regionalverband im RROP sichern und damit vorsorglich gegen entgegenstehende Nutzungsansprüche schützen.


Aktuelles (Stand 07/2019)

Hochwasserschutz Schunter-Wabe - Auftaktveranstaltung

Mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung in der Börnekenhalle in Lehre, fand am 24.06.2019 eine Informationsveranstaltung für den gebietsübergreifenden Hochwasserschutz statt. Das Projekt umfasst die Einzugsgebiete der Schunter und Wabe, also aller Gewässer zwischen dem Elm und Braunschweig.

Die Städte Königslutter, Wolfsburg, Braunschweig sowie die Gemeinden Nord-Elm, Lehre, Cremlingen und Sickte sowie der Regionalverband Großraum Braunschweig haben sich zu einer Hochwasserpartnerschaft zusammengeschlossen, um ein gemeinschaftliches Konzept für den vorsorgenden Hochwasserschutz zu entwickeln. Dieses soll gebietsübergreifend allen Partnergemeinden und Anliegern gleichermaßen zu Gute kommen. Das Projekt soll helfen, künftige Hochwasserschäden zu verringern. Dazu werden alle Hochwasserrisiken und die möglichen Schutzvorkehrungen im Planungsraum untersucht und bewertet.  

Für den Erfolg des Projektes (Projektflyer) setzt die Hochwasserpartnerschaft auf eine frühzeitige öffentliche Information und Beteiligung aller vom Hochwasser betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Von Beginn an wird ein enger fachlicher Austausch über die Projektziele, die Hochwasserrisiken und die Möglichkeiten der Vorsorge, im Einzugsgebiet, angestrebt.

Zur Vorsorge zählen organisatorische Maßnahmen für die Informations- und Warndienste, die Gefahrenabwehr und den Katastrophenschutz ebenso wie Verhaltensempfehlungen für die Einwohner zur Abwendung von Hochwasserschäden. Darüber hinaus geht es um vorbereitende Planungen für technische Hochwasserschutzbauwerke und Rückhaltebecken.  

Die Vorträge und weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite www.weddel-lehre.de/Wissen/Hochwasserschutz


Hochwasserkooperationen

Der Regionalverband Großraum Braunschweig ist aktiver Partner in verschiedenen Hochwasserpartnerschaften der Region. In Kooperationsvereinbarungen mit den beteiligten Kommunen, Wasserverbänden und Unterhaltungsverbänden sind die Arbeit in den Kooperationen und die finanzielle Unterstützung durch den Regionalverband geregelt.

Wir sind an folgenden Hochwasserkooperationen beteiligt:

  • Hochwasserschutzkooperation Fuhse-Aue-Erse (Kooperationsvereinbarung)
  • Hochwasserpartnerschaft Schunter, Wabe (Kooperationsvereinbarung)
  • Hochwasserpartnerschaft (HWP) Aller (Begleitung)
  • Integriertes Flussgebietsmanagement „Nördliches Harzvorland“ (Begleitung)