Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen

Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen

Foto von links nach rechts: Michael Walther, Leiter des Referats Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung; MdL Annette Schütze, Wendelin Göbel (Sprecher der Geschäftsführung der Allianz für die Region), Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum; Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier, Ralf Sygusch (Verbandsdirektor Regionalverband Großraum Braunschweig), MdL Christoph Bratmann und Johanna Stiegler (Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig) (Fotonachweis: Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen).

Die Region SüdOstNiedersachsen ist in das Förderprogramm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ aufgenommen worden.

Die Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen umfasst das Gebiet der Landkreise Gifhorn, Helmstedt, Wolfenbüttel, Goslar und Peine sowie die kreisfreien Städte Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter. Weitere Partner sind der Regionalverband Großraum Braunschweig und die Allianz für die Region.

Die Stadt Braunschweig organisierte als Lead-Kommune den zweistufigen Prozess zur Aufnahme der Region SüdOstNiedersachsen als Zukunftsregion. Dazu gehörte auch die Aufstellung des Zukunftskonzeptes, das unter Beteiligung der Partner:innen und weiterer verschiedener Akteur:innen aus der Region entstand. Hierin sind die Handlungsfelder, Leitprojekte und Gesamtorganisation der Zukunftsregion beschrieben. Die Umsetzung des Regionalmanagements der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen soll ab Anfang 2023 durch den Regionalverband Großraum Braunschweig erfolgen. Der dafür notwendige Förderantrag wurde Ende Oktober (bei der NBank) eingereicht.


Zukunftsregion - Was ist das?

Das niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung (MB) möchte mit einem neuen regionalpolitischen Instrument langfristig attraktive Lebensverhältnisse in allen Teilen Niedersachsens sicherstellen.

Daher hat es in der Förderperiode 2021 - 2027 ein neues Instrument zur Förderung und Unterstützung regionaler Entwicklungsprozesse aufgelegt: Die Zukunftsregionen. In ihnen sollen in bis zu zwei Handlungsfeldern Projekte zur Stärkung von Regionen entwickelt und umgesetzt werden.

Dafür erhalten die zur Zukunftsregion zusammengeschlossene Kommunen finanzielle Unterstützung. Die zuwendungsfähigen Ausgaben für das Regionalmanagement belaufen sich auf jährlich bis zu 300.000,- € und werden durch EU-und Landesmittel (70 %) sowie Kofinanzierungen der beteiligten Kommunen (30 %) getragen. Für die Umsetzung von Projekten stehen für sechs Jahre zusätzlich Fördergelder zur Verfügung, wodurch passende Projekte mit bis zu 40 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben unterstützt werden können.

Erklärfilm zur Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen © Stadt Braunschweig - Daniela Nielsen


Welche Projekte können grundsätzlich gefördert werden?

Die Kooperationspartner:innen der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen haben die Themenschwerpunkte „Regionale Innovationsfähigkeit“ und „CO2-arme Gesellschaft und Kreislaufwirtschaft“ festgelegt. Unter Beteiligung zahlreicher weiterer Akteure wurden in Workshops die Leitthemen für kommende Projekte erarbeitet:

  • Gemeinsame regionale Energiestrategie
  • Regionales Konzept Flächen- und Wassermanagement
  • Regionales Innovations- und Transformationsmanagement

Grundsätzlich sind alle Projekte förderwürdig, die aus den Handlungsfeldern des Zukunftskonzeptes abgeleitet werden und sich auf die Fördergegenstände in der künftigen Förderrichtlinie Zukunftsregionen beziehen. Um Anträge zu stellen, können Projektideen zu gegebener Zeit in die noch zu etablierenden Arbeitsstrukturen eingebracht werden. Antragssteller können neben Kommunen auch Zweckverbände, Hochschulen und diverse weitere Verbünde oder Institutionen sein.

Die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen ist hier abrufbar:

https://www.mb.niedersachsen.de/download/188378/nds_mbl_2022_31.pdf

Im Übrigen gelten die Förderfähigkeitsvoraussetzungen, die sich aus dem Landeshaushaltsrecht und den relevanten EU-Verordnungen ergeben.