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Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen

Nachhaltige Kreislaufwirtschaft, klimafreundliche Alltagshandlungen, Konsumverringerung – hinter diesen Begriffen verbirgt sich immer der Ansatz, dass jeder einzelne Mensch in seinem täglichen Leben im Kleinen den Klimaschutz unterstützen kann. 

Mit dem Förderprogramm „Klimafreundlich leben“ verfolgen wir genau diese Idee: Es wurden in den letzten Jahren zahlreiche Projekte gefördert, die Menschen bei ressourcenschonenden Lebensweisen oder bei gemeinschaftlich genutzten Anschaffungen unterstützten. Dabei kam eine bunte Liste an Projekten zusammen: Reparaturcafé, Nachhaltigkeitsmarkt, vegetarische Genussabende, generationenübergreifende Bewirtschaftung von Streuobstwiesen, öffentliche Bücherschränke, Solarselbstbau-Kurse, Fahrrad-Service-Stationen, Kleingarten-Gemeinschafts-Häcksler, Honigschleuder-Verleih…

Kontakt

Saskia von Steen

Telefon: 0531 / 24262-184

E-Mail: Saskia.vonSteen@rv-bs.de

Wie hoch ist die Förderung?

Mit einer Förderquote von max. 80 Prozent sind Kommunen, gemeinnützige Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus antragsberechtigt. Eingetragene Vereine sowie Kleingruppen im Verbandsgebiet profitieren sogar von einer Förderquote von bis zu 95 Prozent. 

Insgesamt stehen 50.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Alle Projekt ab 300 Euro bis maximal 10.000 Euro können sich zu zwei Fristen bewerben: jeweils am 1.3.2026 und am 1.9.2026 ist Bwerbungsschluss.

Für das Förderprogramm wurde eine neue Richtlinie beschlossen! Wir bitten alle, die in den letzten Jahren bereits Förderungen beantragt hatten und dies jetzt auch wieder tun möchten, sich die neue Förderrichtlinie genau anzuschauen. Bei Fragen wenden Sie sich aber auch gern direkt an uns.

Alle Unterlagen wie die Förderrichtlinie oder den Projektantrag finden Sie weiter unten.

Gut zu wissen

Die Förderquote sagt aus, wie hoch Ihr Eigenanteil an einem förderfähigen Projekt ausfällt. Beispiel: Ihr Projekt kostet 1.000 Euro. Bei einer Förderquote von 80 Prozent übernimmt der Regionalverband 800 Euro, Sie müssen 200 Euro (20 Prozent) dazulegen.

Beispielprojekte der letzten Jahre

Die Gemeinde Wahrenholz hat im Jahr 2023 Praxisseminare angeboten, in denen gezeigt wurde, wie aus Schottergärten klima- und insektenfreundliche Gärten entstehen können, die gleichzeitig pflegeleicht und attraktiv gestaltet werden. Ein langfristig angelegter Mustergarten wirkt auch über die Seminarzeiträume hinaus.

Ein tolles Projekt aus 2025: Ein Automat, aus dem nach Einwurf von 50 Cent statt Kaugummikugeln Samenkugeln purzeln, die anschließend in Balkonkästen oder Beeten für blühende Vielfalt sorgen - dies ist die Grundidee eines Schulprojekts an dem vier Förderschulen in der Region teilnehmen.

Die Oswald-Berkhan-Förderschule in Braunschweig erhielt 2022 eine E-Rikscha, um eine nachhaltige Inklusion zu stärken. Statt des Schultransporters, der oft für kurze Strecken genutzt wurde, um diejenigen an Ausflügen teilnehmen zu lassen, die nicht Fahrradfahren können, wird nun die Rikscha zum Einsatz kommen.

Das Projekt „Saisonale Schätze“ hat mit Outdoor-Workshops den Teilnehmenden viel Wissenswertes um regionale, ressourcenschonendes und gesundes Essen vermittelt. Der Regionalverband hat dies 2022 mit rund 5.000 Euro gefördert.

Bürgermeister Alexander Hoppe weihte 2023 in Königslutter einen Bücherschrank mit gestaltetem Leseumfeld ein: Bücher kommen in einen Kreislauf der Mehrfachnutzung und die Stadt erhält einen neuen Ort zum Verweilen. Die Fördersumme belief sich auf 7.000 Euro.

Beim „Tomatentag“ im Mai 2024 in Braunschweig wurden Menschen zu nachhaltigem Gärtnern angeregt und informiert. Diese Veranstaltung mit Workshops und Aktionen wurde mit 500 Euro als Kleinprojekt gefördert.