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Ziele und Projekte der Zukunftsregion

Was muss ein Projekt mitbringen?

Mit Mitteln der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen können investive und nicht-investive kooperative Entwicklungs- und Modellvorhaben gefördert werden. Vorausgesetzt sie werden aus dem Zukunftskonzept abgeleitet und entsprechen den Qualitätskriterien.

Projekte können einen Zuschuss von bis zu 40% der zuwendungsfähigen Kosten aus EU-Mitteln (EFRE) erhalten. Das Antragsverfahren wird über die NBank abgewickelt.

Für die Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen ausgewählte Handlungsfelder aus der Förderrichtlinie:

Handlungsfeld 1:

Regionale Innovationsfähigkeit

Fördergegenstände:

  • Regionale Technologietransfernetzwerke
  • Vorhaben zur Unterstützung des Gründungsklimas
  • Innovative Lern- und Arbeitsorte
  • Dienste und Anwendungen für digitale Kompetenzen und Prozesse

Handlungsfeld 2:

CO2-arme Gesellschaft und Kreislaufwirtschaft

Fördergegenstände:

  • Intelligente Energieverteilungssysteme
  • Vorhaben zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz

Gefördert durch

Kontakt

Sandra Lindemann

Telefon: 0531 / 24262-188

E-Mail: zukunftsregion@rv-bs.de

Fragen, Antworten, Unterlagen

Projektideen können jederzeit beim Regionalmanagement eingereicht werden. Für die notwendige Beschlussfassung in der Steuerungsgruppe muss dem Regionalmanagement der vollständig ausgefüllte Projektsteckbrief vor der Ladungsfrist zum nächsten Sitzungstermin vorliegen.

Anträge können sowohl öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen als auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen stellen. Hierzu zählen u.a. Kommunen, Wirtschaftsförderungen. Stiftungen des öffentlichen Rechts und Kammern. Gewerbliche Unternehmen können als Partner eines Kooperationsverbundes aus Wissenschaft und Gebietskörperschaften teilnehmen.

Weitere Konditionen und Bedingungen zur Förderung sind von der NBank in der Produktinformation zusammengestellt.

Die Kooperationspartner*innen der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen haben sich für die beiden Themenschwerpunkte der Zukunftsregion bilden „Regionale Innovationsfähigkeit“ und „CO2-arme Gesellschaft und Kreislaufwirtschaft“ im Rahmen der Förderrichtlinie entschieden. Unter Beteiligung zahlreicher weiterer Akteur*innen wurden in Workshops die Leitthemen für kommende Projekte erarbeitet:

  • Gemeinsame regionale Energiestrategie
  • Regionales Konzept Flächen- und Wassermanagement
  • Regionales Innovations- und Transformationsmanagement

Grundsätzlich sind alle Projekte förderwürdig, die aus den Leitthemen des Zukunftskonzeptes abgeleitet werden und sich auf die Fördergegenstände der ausgewählten Handlungsfelder der Förderrichtlinie „Zukunftsregionen Projekte“ beziehen.

Weitere Konditionen und Bedingungen zur Förderung sind von der NBank zusammengestellt unter Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“.

  • Das Projekt unterstützt die Ziele der Leitthemen des Zukunftskonzepts für  SüdOstNiedersachsen und erfüllt die Qualitätskriterien.
  • Die Maßnahmen können den Fördergegenständen innerhalb der beiden Handlungsfelder aus der Förderrichtlinie Zukunftsregionen zugeordnet werden.
  • Die Gesamtkosten des Projekts betragen mindestens 100.000 Euro, bei nicht-investiven Vorhaben wie bspw. Gutachten, Studien o.ä. mind. 25.000 Euro.

Geförderte Projekte

Das Projekt soll den Wissens- und Technologietransfer in der Region gezielt vorantreiben. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen, um Innovationspotenziale zu identifizieren und gemeinsam zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. Zentrales Element von InnoREG sind zwei Innovationsscouts, die in enger Abstimmung mit den beteiligten Wirtschaftsförderungen Unternehmen sowie andere Organisationen wie soziale Einrichtungen aufsuchen. Dort analysieren sie den individuellen Innovationsbedarf und zeigen konkrete Möglichkeiten für Kooperationen mit den Hochschulen auf. So können gemeinsame Projekte initiiert werden, die neue Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse hervorbringen. Neben dem Projektträger TU Braunschweig sind die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, die Stadt Braunschweig (vertreten durch Braunschweig Zukunft GmbH), die Landkreis Gifhorn Innovation & Service GmbH und die Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH beteiligt.

Projektzeitraum: 01.01.2025-31.12.2027

Fördersumme: ca. 147.032,-

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Mit 10 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft startet das Forschungsprojekt EWAZ. Das Forschungsprojekt dient dem Technologietransfer zur wirtschaftlichen Daseinsvorsorge durch nachhaltige Systemdienstleistungen im Bereich Hochwasserschutz, Ressourcensicherung und Energiespeicherung. Ziel ist es, die Region widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen: Die Errichtung eines Verbundsystems von Kombikraftwerken der Energie- und Wasserwirtschaft beugt den negativen Auswirkungen von Extremwettereignissen vor. Neben dem Schutz vor Hoch- und Niedrigwasser sorgen die Kraftwerke zudem für zusätzliche Trinkwassergewinnung.

Fördersumme: 476.000,- EUR 

Projektzeitraum: 01.09.2025 – 31.03.2027

Mehr Informationen

Der Regionalverband beschäftigt sich mit dem Thema Erneuerbare Energien auf vielfältige Weise. Auf formeller Ebene z.B. durch die Windenergieplanung oder mit dem Netzausbau im Rahmen von Raumverträglichkeitsprüfungen. Angereichert wird dies durch diverse Angebote wie dem Erneuerbaren-Energien-Kataster, Arbeitskreisen (z.B. Netzwerk des regionalen Klimaschutzmanagements) oder einem Leitfäden zu Standortentscheidungen von Freiflächen-Photovoltaikanlagen.

Mit einem aktuellen Regionalen Energiekonzept möchte der Regionalverband die Gestaltung der Energiewende im Großraum Braunschweig, also die Transformation der Energieerzeugung und den Ausbau von Speichern und Leitungen, unterstützen. Denn durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen sind die bisherigen regionalen Konzepte nicht mehr aktuell, gleichzeitig wächst das Interesse und die Nachfrage am Ausbau erneuerbarer Energien, beispielsweise im Bereich Freiflächen-Photovoltaik. Effizientere Technologien (Stichwort Repowering), die vermehrte Stromproduktion vor Ort und der steigende Strombedarf verlangen nach neuen Ideen und Möglichkeiten für Energiespeicher und Leitungen. 

Folgendes sind die tragenden Elemente des kommenden Konzepts:

  • Informieren über den aktuellen Status beim Ausbau der EE und ihre weitere Potenziale
  • Orientierung geben für Kommunen und Unternehmen für ihre eigenen Planungen
  • Vernetzung zwischen relevanten Akteur*innen ermöglichen und vorantreiben

Das Konzept dient schließlich als Datengrundlage und Entscheidungsbasis für Kommunen, Netzbetreiber und Energieversorger. Im Rahmen von Stakeholder-Workshops sollen gemeinsam mit diesen Interessengruppen regionale Ziele und Maßnahmen erarbeitet werden. Dabei wird auch die Bedeutung des grünen Stroms als Wirtschaftszweig und zur regionalen Wertschöpfung einbezogen.

Projektstart: 10.03.2025

Fördersumme: 108.000€

Das Projekt „Wertschöpfungspotenziale in der Kreislaufwirtschaft“ fokussiert sich auf die Identifizierung nachhaltiger Wertschöpfungsketten in der Kreislaufwirtschaft zur Stärkung der Region. 

Durch eine branchenübergreifende Analyse von Stoffkreisläufen und Wertschöpfungspotenzialen erhält der Landkreis Goslar Zugang zu innovativen Konzepten für eine ressourcenschonende und wettbewerbsfähige Wirtschaft, die dauerhaft Arbeitsplätze und Wertschöpfung sichert, Kosten reduziert und die Resilienz der Rohstoffversorgung verbessert. Hiermit wird die regionale Kreislaufwirtschaft gestärkt. Auch wird durch die Re-Use- und Recycle-Konzepte ein Beitrag zur Reduzierung des Flächenverbrauchs geleistet. 

Durch die Beteiligung der TU Clausthal wird der Wissenstransfer in den Landkreis gefördert. Durch eine Priorisierung von Maßnahmen auf Basis der Analyse erhält die Wirtschaftsförderung konkrete und übertragbare Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Pilotregion. 

Die beteiligten Partner sehen in der Kreislaufwirtschaft einen zentralen Baustein für wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und Klimaschutz. Die Vorgehensweise lässt sich auf alle Teile der Zukunftsregion SON oder andere Regionen mit ähnlichen Herausforderungen übertragen und hat eine Langfristwirkung auf die regionale Resilienz. Das Projekt ergänzt bestehende Initiativen sinnvoll und schafft neue Synergien für Unternehmen.

Fördersumme: 26.500€

Projektzeitraum: 01.01.-31.12.2026

Ein überzeugender Social‑Media‑Auftritt ist für kleine Unternehmen im Jahr 2026 ein zentraler Erfolgsfaktor. Er erhöht die Sichtbarkeit, stärkt das Vertrauen von Kund*innen, verbessert Beziehungen und ermöglicht zugleich effizienteres Marketing. Das Projekt Kreatives digitales Storytelling für die Sichtbarkeit von KMU  zielt drauf ab, den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren und so sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch das Fachkräftepotenzial der regionalen Unternehmen nachhaltig zu sichern. Da bisher wenig über die konkreten Weiterbildungsbedarfe und die Ausgangssituation der KMU im Bereich Social‑Media‑ und Online‑Kommunikation bekannt war, schafft das Projekt durch ein gezieltes Angebots- und Workshopformat direkten Zugang zu Unternehmen und ihren Bedarfslagen.

Die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig, Dr. Ulrike Witt, übergab im Medienzentrum der Ostfalia den Förderbescheid über 122.708 Euro an die Projektträgerin.

Über die Projektpartnerin WIS Salzgitter und die Projektträgerin wito gmbh Peine werden teilnehmende KMU in einen systematischen Prozess der angewandten Sozialforschung an der Ostfalia überführt. Dadurch wird sichtbar, welche Weiterbildungsbedarfe im Kommunikationsmanagement bestehen und wie diese am besten adressiert werden können. Auf dieser Basis entsteht in einem zweijährigen Prozess – bestehend aus Pilotierung und Evaluation – ein modular standardisiertes Weiterbildungsangebot der Hochschule, das dauerhaft bereitgestellt und perspektivisch auf weitere Gebietskörperschaften der Zukunftsregion übertragen werden kann.

  • Projektzeitraum: 01.01.2026 – 31.12.2027
  • Projektträger:innen: wito gmbh -Wirtschafts- und Tourismus Fördergesellschaft Landkreis Peine GmbH
  • Projektpartner:innen: Ostfalia Hochschule f. angewandte Wissenschaften Institut für Medienmanagement, Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH-WIS

Fördersumme ZR:Fördersumme ZR: 122.708,08€

Die Regionale EnergieAgentur e. V. hat gemeinsam mit Partner:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung den Runden Tisch Speichertechnologie ins Leben gerufen. Die Initiative bündelt vorhandene regionale Kompetenzen und schafft einen dauerhaften Rahmen, um Energiespeichertechnologien weiterzuentwickeln und in der Region zu verankern. Speicherlösungen sind ein zentraler Baustein der Energiewende, denn sie ermöglichen die Integration erneuerbarer Energien, erhöhen die Flexibilität von Energiesystemen und eröffnen neue wirtschaftliche Perspektiven für Unternehmen. In SüdOstNiedersachsen arbeiten bereits viele Akteur:innen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – der Runde Tisch vernetzt sie nun systematisch.

Ein fachlich breit besetzter Steuerkreis begleitet das Projekt, darunter Vertreter:innen der Stadt Salzgitter, des Fraunhofer IST, der TU Braunschweig, der Ostfalia, LB.systems GmbH und Avacon AG. Gemeinsam werden Formate wie Workshops, Fachforen und Exkursionen entwickelt, ergänzt durch eine digitale Plattform, die Sichtbarkeit, Wissenstransfer und Vernetzung stärkt. 

Der Runde Tisch richtet sich an Forschung, Industrie, Energieversorger, Netzbetreiber, Verwaltung und energieintensive Unternehmen. Er stärkt die regionale Innovationskraft, fördert neue Kooperationen und trägt dazu bei, SüdOstNiedersachsen als wichtigen Standort für nachhaltige Speichertechnologien und klimaneutrale Lösungen zu positionieren.

  • Projektzeitraum: 2026 –2027
  • Projektträger: Regionale EnergieAgentur e.V.
  • Projektpartner: Stadt Salzgitter, Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik, TU Braunschweig Institut für Automobilwirtschaft und Industrielle Produktion und elenia Insititut für Hochspannungstechnik und Energiesysteme, Ostfalia - Institut für energieoptimierte Systeme (EOS), LB.systems GmbH, Avacon AG
  • Projektvolumen: 322.292 EUR
  • Fördersumme ZR: 128.916 EUR

Im Rahmen ihrer Sommerreise besuchte Ministerin Walter am 11. Juni 2026 den Wasserstoff Campus Salzgitter und überreichte den Förderbescheid für das Projekt „Wasserstoffnetzwerk SüdOstNiedersachsen“. Damit wurde ein wichtiger Impuls für den weiteren Aufbau der Wasserstoffregion gesetzt. Ziel des Projekts ist es, den Wasserstoff Campus Salzgitter zum „Wasserstoff Campus SON“ weiterzuentwickeln und als zentrale Anlaufstelle für Kommunen, Wirtschaft und Forschung zu etablieren. Eine neue Geschäftsstelle stärkt dabei die Vernetzung, berät zu Projekten und koordiniert die Zusammenarbeit in der Region. Parallel wird ein gemeinsames Infrastrukturkonzept erarbeitet: Potenziale in Industrie, Verkehr und Gebäuden werden analysiert, konkrete Projekte entwickelt und in einer Roadmap gebündelt, die Perspektiven über 2030 hinaus aufzeigt. Der Projektträger Fraunhofer IST setzt gemeinsam mit den kommunalen Partnern neue Impulse für Dekarbonisierung, Innovation und eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit. Ziel ist es, Projekte anzustoßen, Fördermittel zu akquirieren und neue Wertschöpfungspotenziale für die Region zu erschließen. So wächst ein starkes Netzwerk, das die Energiewende vor Ort vorantreibt und SüdOstNiedersachsen als Wasserstoffregion sichtbar positioniert.

  • Projektzeitraum: 2026 –2028
  • Projektträger: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
  • Projektpartner: Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter, Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter, LK WF, LK HE, LK GF, LK PE
  • Projektvolumen: 573.983 €
  • Fördersumme ZR: 229.593 EUR

Ohne Wasser keine Zukunft – Mit InnoNetz zum ganzheitlichen Wassermanagement

Das Thema Wasser gewinnt zunehmend an Bedeutung, auch in SüdOstNiedersachsen. Besonders im landwirtschaftlich geprägten Landkreis Gifhorn ist die Situation der Grundwasserressourcen seit Jahren angespannt. Steigender Nutzungsdruck durch Landwirtschaft, Siedlungsentwicklung und die Auswirkungen des Klimawandels machen nachhaltige und innovative Konzepte für das Wassermanagement erforderlich.

Mit dem Projekt InnoNetz Wasser, das am 2. Juli 2026 seinen Förderbescheid erhalten hat, wird genau hier angesetzt. Ziel des Projekts ist es, innovative Maßnahmen zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Wasserressourcen zu entwickeln.

Aufbau auf bestehenden Strukturen

Das Projekt baut auf dem im Jahr 2023 gegründeten Forum Wasser auf. Dieses wird im Rahmen des Projekts gezielt weiterentwickelt, professionalisiert und verstetigt. Im Fokus stehen der Aufbau stabiler Netzwerkstrukturen sowie die stärkere Einbindung wissenschaftlicher Expertise. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen.

Vernetzung als Schlüssel

Ein zentrales Anliegen von InnoNetz Wasser ist die enge Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren: Wissenschaft, Verwaltung und regionale Institutionen sollen gezielt vernetzt werden, um vorhandenes Wissen zu bündeln und Synergien effektiver zu nutzen.

Mit seinem integrativen Ansatz und der klaren Ausrichtung auf praktische Umsetzung leistet InnoNetz Wasser einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region. Das Projekt verbindet strategische Planung mit konkreten Maßnahmen und schafft damit eine belastbare Grundlage für ein zukunftsfähiges Wassermanagement in SüdOstNiedersachsen.

Maßnahmen und Ziele im Überblick

  • Aufbau und Professionalisierung eines Netzwerks
  • Förderung des Wissensaustauschs und der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wissenschaft und regionalen Akteuren
  • Kommunikation und Wissenstransfer
  • Durchführung von Workshops, Exkursionen, Medienkampagnen sowie regionalen Austauschformaten wie Fachkonferenzen und Netzwerktreffen
  • Langfristige Netzwerkstrategie
  • Entwicklung einer nachhaltigen Strategie gemeinsam mit Hochschulen zur strukturellen Verankerung der Aktivitäten
  • Pilotprojekte mit Modellcharakter
  • Initiierung und Umsetzung innovativer Maßnahmen, etwa zur landwirtschaftlichen Wasserwiederverwendung oder zur Regenwasseraufbereitung, beispielsweise entlang von Kreisstraßen

Mit seinem integrativen Ansatz und der klaren Ausrichtung auf praktische Umsetzung leistet InnoNetz Wasser einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region. Das Projekt verbindet strategische Planung mit konkreten Maßnahmen und schafft damit eine belastbare Grundlage für ein zukunftsfähiges Wassermanagement in SüdOstNiedersachsen. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren dabei von einer besseren Vorsorge gegen die Folgen des Klimawandels – etwa durch einen verbesserten Umgang mit Trockenperioden, Starkregenereignissen und Hochwasser.

  • Projektzeitraum: 01.01.2026 – 31.12.2028
  • Projektträger: Landkreis Gifhorn
  • Projektpartner (assoziiert): TU Braunschweig – ISWW, Ostfalia Suderburg – INBW, TU Braunschweig LWI
  • Gesamtvolumen: 399.768,49

Fördersumme: 159.907,38

Mit der Bescheidübergabe von SONNECT startet ein Projekt mit Strahlkraft für die gesamte Zukunftsregion Südostniedersachsen. Partner*innen aus Gifhorn, Wolfsburg, Braunschweig, Wolfenbüttel, Peine und Salzgitter arbeiten gemeinsam daran, Wissen besser zu vernetzen, regionale Potenziale sichtbar zu machen und Innovationen voranzubringen.

SONNECT etabliert ein Ökosystem innovativer WissensOrte und einer digitalen Plattform für Vernetzung, Sichtbarkeit und standortübergreifende Zusammenarbeit. Das Besondere: SONNECT baut auf bestehenden Netzwerken, Angeboten und Infrastrukturen auf und entwickelt diese gezielt weiter. So entstehen niedrigschwellige Zugänge zu Qualifizierungs-, Transfer- und Innovationsformaten für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Hochschulen, Wirtschaftsförderungen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Initiativen arbeiten dabei in flexiblen Teams zusammen und setzen gemeinsame Projekte um. Gleichzeitig stärkt SONNECT wichtige Future Skills wie Kreativität, Agilität, Nachhaltigkeitskompetenz und digitale Souveränität.

Die erfolgreiche Bewilligung zeigt, was durch regionale Zusammenarbeit möglich wird. Zugleich unterstreicht sie die Rolle des Regionalmanagements der Zukunftsregion Südostniedersachsen, das Partner*innen vernetzt, Projektideen begleitet und den Weg durch die Förderlandschaft unterstützt.

SONNECT steht damit beispielhaft für das Ziel der Zukunftsregion: Menschen, Ideen und Wissen zusammenzubringen, um gemeinsam Zukunft zu gestalten.

  • Projektzeitraum: 1.7.26 – 30.6.29
  • Projektträger: Ostfalia
  • Projektpartner: Ostfalia (Projektträger) TU BS, Braunschweig Zukunft GmbH, LK GF Innovation & Service GmbH, Wirtschaft-s und Tourismusfördergesellschaft LK Peine mbH, Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH, WMG Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH
  • Gesamtsumme:1.797.732 €
  • Fördersumme: 719.093 €

Von der guten Idee zum eigenen Geschäftsmodell: Mit dem Gründungsinkubator Goslar-Wolfenbüttel startet ein weiteres Projekt der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen. Ziel ist es, Gründungsinteressierte von der ersten Idee bis zu einem tragfähigen Geschäftsmodell zu begleiten und damit neue Impulse für Innovation und regionale Wertschöpfung zu setzen.

Das Angebot richtet sich an Studierende und Hochschulangehörige der TU Clausthal und der Ostfalia Hochschule, an Menschen mit Gründungsideen sowie an Mitarbeitende aus Unternehmen, die neue Geschäftsmodelle entwickeln möchten. Gemeinsam sollen Ideen weiterentwickelt, Kompetenzen gebündelt und Gründung und Innovation insbesondere im ländlichen Raum gestärkt werden.

Von der Idee zum Geschäftsmodell

Herzstück des Gründungsinkubators ist ein mehrstufiges Qualifizierungsprogramm. In vier aufeinanderfolgenden Durchläufen erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen. Trainings werden dabei mit individuellem Coaching und Mentoring verbunden. Inhaltlich geht es unter anderem um die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle, Teamaufbau, Finanzierung und die überzeugende Präsentation der eigenen Idee. Inhaltliche Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Mobilität, Daseinsvorsorge, demografischer Wandel, nachhaltige Landwirtschaft sowie bei technologieorientierten Lösungen mit Potenzial für regionale Wertschöpfung.

So erhalten die Teilnehmenden nicht nur das notwendige Wissen für die Umsetzung ihrer Vorhaben, sondern profitieren zugleich vom Austausch mit anderen Gründungsinteressierten, Hochschulen und Partnern aus der Wirtschaft.

Das Projekt zeigt, wie unterschiedliche Kompetenzen innerhalb der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen zusammenwirken können: Wirtschaftsförderungen, Hochschulen und weitere Partner aus der Region bringen ihr Wissen und ihre Netzwerke ein, um Gründungsideen gezielt weiterzuentwickeln und neue Impulse für den ländlichen Raum zu schaffen.

  • Projektzeitraum: 1.10.26 – 30.06.29
  • Projektträger: Wirtschaftsförderung LK Wolfenbüttel
  • Projektpartner: Wirtschaftsförderung LK Goslar
  • Gesamtsumme: 558.608 EUR

Fördersumme: 223.442 EUR