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"Mobilität regional entwickeln" – Projekt MORE

Im Projekte “MORE” soll die Mobilität im Großraum Braunschweig umfassend und ganzheitlich betrachtet werden. Ziel ist es, die aktuelle Situation im gesamten Verbandsgebiet zu analysieren und zentrale Herausforderungen sowie Chancen über alle Verkehrsmittel hinweg sichtbar zu machen. Damit stellt der Regionalverband die Weichen für eine gemeinsame, nachhaltige Mobilitätsentwicklung in der Region.

Kern des Projekts ist die Erstellung einer Mobilitätsanalyse. Die Ergebnisse werden in einem Mobilitätsreport gebündelt. In diesem Report werden die Ausgangslage, Herausforderungen und Potenziale der regionalen Mobilitätsentwicklung anschaulich dargestellt. Ergänzend werden Daten und Analysen bereitgestellt, die Kommunen und Dritten als Grundlage für eigene Mobilitäts- und Verkehrsplanungen dienen.

Mit dem regionalen Ansatz sorgt der Regionalverband dafür, dass nicht nur die beiden Großstädte Braunschweig und Wolfsburg eine Mobilitätsstrategie haben, sondern die gesamte Region und damit auch die ländlichen Gebiete profitieren. 

Das Vorgehen orientiert sich an den europäischen Leitlinien für nachhaltige urbane Mobilitätsplanung (SUMP). 

Ab Januar 2026 startet ein partizipativer Erarbeitungsprozess, in dem Kommunen, Mobilitätsdienstleister, Wissenschaft, Interessenvertretungen sowie weitere Expertinnen und Experten ihre Perspektiven, Erfahrungen und Anforderungen einbringen. Mit dem Projekt fördert der Regionalverband den Austausch in der Region zwischen den Kommunen über aktuelle Fragen der Mobilität, über Ideen, Lösungen und Lösungsansätze.

Fördermittel vom Bund

Die Erstellung des Mobilitätsreports für den Großraum Braunschweig wird vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) über die Richtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ gefördert.

  • Projektvolumen: ca. 336.000 Euro mit 80 % Förderquote.
  • Zeitraum: 01.01.2025 – 30.06.2027

Was ist ein SUMP?

Ein SUMP (Sustainable Urban Mobility Plan) ist ein strategischer, langfristig angelegter Mobilitätsplan nach europäischen Leitlinien. Ziel ist es, Mobilität ganzheitlich zu betrachten und nachhaltige, sichere, klimafreundliche und sozial gerechte Lösungen zu entwickeln – über Verkehrsträger, Verwaltungsgrenzen und Zuständigkeiten hinweg.

Obwohl der SUMP ursprünglich für Städte konzipiert wurde, kann der Ansatz auch für ländliche Regionen genutzt werden. Gerade in Regionen mit starkem Pendelverkehr können regionale Mobilitätspläne helfen, Maßnahmen zu koordinieren und über Gemeindegrenzen hinweg wirksam umzusetzen.

Der SUMP ist kein einzelnes Maßnahmenprogramm, sondern ein strukturierter Prozess, der Analyse, Beteiligung, Zielentwicklung, Umsetzung und Monitoring miteinander verbindet.

 

Kontakt

Claudia Witte

Claudia Witte

Telefon: 0531 / 24262-32

E-Mail: claudia.witte@rv-bs.de

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