Skip to main content
Horizontale Linie im BannerHorizontale Linie im Banner
Horizontale Linie im BannerHorizontale Linie im Banner

Workshops (Arbeitskreise)

Die fachlichen Workshops bieten den verschiedenen Akteur:innen aus der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen die Möglichkeit, sich zu gemeinsamen Herausforderungen auszutauschen sowie gemeinsam Projektideen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. 

Ziel ist es, Kooperationsmöglichkeiten zu eruieren, Stolpersteine zu identifizieren und die fachliche Expertise aus der Region in die Weiterentwicklung der Projektideen einfließen zu lassen. 

Die Methode „Projektschmiede“ bietet einen methodischen Rahmen, um zentrale Fragen zu einem Projekt zu klären und die nächsten Schritte zu konkretisieren. Die Aufgabe der Teilnehmenden ist es, die eingebrachten Projektideen durch ihre fachlichen Beiträge, Ideen und Visionen, aber auch Bedenken, weiterzubringen.

Gefördert durch

Kontakt

Sandra Lindemann

Telefon: 0531 / 24262-188

E-Mail: zukunftsregion@rv-bs.de

2023 lud das Regionalmanagement erstmalig zu einem ihrer regelmäßig stattfindenden Arbeitskreise ein. Die ersten Auftaktworkshops dienten vor allem dazu, das Förderprogramm „Zukunftsregion“ und die drei Leitpro-jekte Gemeinsame regionale Energiestrategie, Regionales Konzept Flächen- und Wassermanagement und Regionales Innovations- und Transformationsmanagement bei Kommunen, verschiedenen Akteur*innen der Region und möglichen Projektpartner*innen vorzustellen. Diese Leitthemen bildeten den thematischen Schwerpunkt der Arbeitskreise, wobei Impulsvorträge als Grundlage für anschließende Diskussionen, Aus-tausch sowie der Entwicklung von Projektideen dienten

Projektschmiede: Regionale Kreislaufwirtschaft und seltene Erden

Am 30. April 2026 fand die Online-Projektschmiede „Regionale Kreislaufwirtschaft und seltene Erden“ statt.

Im Mittelpunkt standen drei Projektideen, die in Break-Out-Rooms online diskutiert wurden:

  • Raum 1: Entwicklung einer KI-gestützten, modularen Sortieranlage zur dezentralen Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe aus Siedlungsabfällen sowie Aufbau eines Innovationslabors für die Region, Max Juraschek, Ostfalia Hochschule 
  • Raum 2: KI-basierte Trainingslösungen für die effizientere Sortierung von Elektroschrott in Unternehmen mit Fokus auf Übertragbarkeit und Anwendung in der Praxis, Holger Brüggemann, Ostfalia Hochschule
  • Raum 3: Aufbau eines regionalen Systems zur einfachen Sammlung, Reparatur, Wiederverwendung und Recycling von Alltagsgegenständen mittels „ReCircIT Kiste“ und digitaler Unterstützung, Briechele & Rausch, TU Clausthal

Entwicklung einer KI-gestützten, modularen Sortieranlage (Ostfalia, Max Juraschek)

Die Projektidee stieß auf großes Interesse und zeigte vielfältige Anknüpfungspunkte in der Region. Besonders das geplante Innovationslabor wurde als zentraler Ort für Austausch, Erprobung und Zusammenarbeit hervorgehoben. Diskutiert wurden Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen sowie technische Fragen zu Materialflüssen und Anlagenintegration. Zudem wurde das Potenzial betont, sowohl Kosten zu senken als auch Umweltwirkungen zu reduzieren und das Bewusstsein für Kreislaufwirtschaft zu stärken.

KI-basierte Trainingslösungen (Ostfalia, Holger Brüggemann)

Im Fokus stand die Übertragbarkeit der KI-basierten Lösungen in die Praxis. Deutlich wurde, dass die Stärke des Projekts in der Anwendung in realen Unternehmensumgebungen liegt. Bestehende Initiativen wie Q-ROB und KREIS bieten gute Anknüpfungspunkte zur Skalierung. Als zentral wurde zudem die Rolle von Verbänden als Multiplikatoren hervorgehoben, um die Ergebnisse in die Branche zu tragen.

Aufbau eines regionalen Systems zur einfachen Sammlung, Reparatur, Wiederverwendung und Recycling von Alltagsgegenständen (TU Clausthal, Briechle & Rausch)

Das Projekt überzeugte durch seinen alltagsnahen Ansatz zur Stärkung von Wiederverwendung, Reparatur und Recycling. Besonders wichtig ist der Aufbau eines funktionierenden Logistiknetzwerks mit klaren Prozessen und starken Partnern. Die „ReCircIT Kiste“ ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugang für Bürger*innen und kann bestehende Angebote besser vernetzen, sichtbarer machen und effizienter nutzen.

Projektschmiede Klimaschutzmanagement (KSM) spezial

An den drei Thementischen der Projektschmiede vom 11.02.24 wurden die Themen interkommunale Zusammenarbeit, regionales Nachhaltigkeitszentrum und Umschulungsinitiative Klimaschutzbranche behandelt.

Referent Matthias Hots (TU Braunschweig) stellte an seinem Thementisch dringenden Handlungsbedarf beim gemeinsamen Problembewusstsein und beim Begegnen von Sorgen vor sozialem Abstieg heraus. Kritische Punkte sieht er bei der Unsicherheit zu Klimaschutzbranchen, schnellen Veränderungen, bürokratischen Strukturen und Finanzierungsfragen. Als Lösungsansätze wurden eine branchenübergreifende Transfergesellschaft mit klarer Grundlagenarbeit und die Integration von Fachkräften (auch aus dem Ausland) herausgearbeitet.

Die Referent:innen plädierten als Erkenntnis ihrer Thementische für ein offenes Mindset, um die Zusammenarbeit über Kommunengrenzen hinweg zu fördern. Zudem ist es wichtig, die Sichtbarkeit für bestehende Projekte zu erhöhen und Doppelstrukturen aufzuzeigen, sodass Synergien genutzt und Ressourcen gespart werden können.

Projektschmiede nachhaltige Flächen- und Wassernutzung

Die Projektschmiede vom 07.05.25 führte zu vielen Erkenntnissen Themenfeld „nachhaltige Flächen- und Wassernutzung“. An den drei Thementischen wurde folgendes diskutiert: 

Tisch 1

Wiedervernässung von MoorenKristina Eß, Landkreis Wolfenbüttel

Tisch 2: 

Entsiegelungskampagne, Elisa Nestmann, Landkreis Goslar

Tisch 3:

Austauschnetzwerk Wasser, Uwe Peters, Landkreis Gifhorn

Die Projektschmiede vom 07.05.2025 zeigte großes Interesse an interkommunaler Vernetzung und digitalen Informationsangeboten auf. Vorgeschlagen wurde ein „Forum Wasser“ als zentrale Stelle für Beratung, Austausch und wissenschaftliche Begleitung. Im Bereich Entsiegelung wurden hoher logistischer Aufwand, mögliche Partner und ein kommunaler Wettbewerb als Einstieg betont. Für die Wiedervernässung von Mooren wurden Konfliktfelder, gesetzliche Hürden und notwendige Ausgleichsmaßnahmen aufgezeigt. Übergreifend wurden Fördermöglichkeiten, CO₂-Zertifikate, PV-Alternativen sowie der hohe Kommunikations- und Planungsbedarf hervorgehoben.

Projektschmiede Fokus „Kreislaufwirtschaft“

An den Tischen der Projektschmiede wurden Projektansätze zu den Themen „Regionsweites Wärmepotenzial“ und „Bauteilbörse in Goslar“ entwickelt. Die Impulse hierzu kamen von Niklas Krüger, Regionale EnergieAgentur e. V. und Jörg Ramdor, enco GmbH bzw. von Angelika Lucht, WiReGo GmbH & Co. KG.

Regionsweites Wärmepotenzial

Der Wärmesektor trägt maßgeblich zu den Treibhausgasemissionen in allen Kommunen bei, da ein Großteil der Wärmeversorgung noch mit fossilen Brennstoffen erfolgt, sodass hier Lösungsansätze gefunden werden sollten, um eine CO2-arme Gesellschaft zu fördern.

Bauteilbörse

Eine Zusammenarbeit mit anderen Akteuren des Fachwerks/Denkmalschutzbereich (Fachwerk Fünfeck, Deutsche Fachwerkstädte, etc..) könnte Erkenntnisgewinne für die weiteren Planungen erbringen und Schwerpunktentwicklung vorantreiben. Das Thema eignet sich ggf. auch für eine überregionale Zusammenarbeit. Eine Machbarkeitsstudie würde sich als Vorprojekt eignen, ebenso ein „Pilot“ im kleinen Maßstab.

Workshop Fokus „Coworking in der Region“

Zum Thema Coworking luden am 05.09.2025 das Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig und das Regionalmanagement interessierten Vertreter:innen von Coworking Spaces aus der Region in den TRAFO Hub (einem Coworking Space in Braunschweig) ein. Als Herausforderungen wurden unter anderem vor allem die Themen Marketing und Geldwäsche herausgestellt. Viele Vorteile wurden in gemeinsamen Formaten und Auftritten gesehen, wobei die Frage aufkam, wie dies gestaltet werden könnte. Herauskristallisiert wurde, dass sich gemeinsame Messeauftritte vorgestellt werden könnten und weitere Netzwerktreffen angedacht sind.

Workshop „KI in Kommunen“ spezial

Die Frage „Wie kann KI in Kommunen etabliert werden und welcher Mehrwert kann durch KI-Lösungen erzielt werden?“ stand bei der Veranstaltung vom 07.10.25 im Vordergrund. Veranstaltet wurde sie vom Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig und dem Regionalmanagement der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen. Impulsvorträge zum Thema gab es von Prof. Dr. Simone Kauffeld zum Thema Implementierung von KI in Kommunen, Christian Krause (KIKON) mit Rahmenbedingungen für KI und Justus Engelland, Smart City Braunschweig. In einem mehrstufigen Workshop wurden schließlich thematische Schwerpunkte von den Teilnehmenden herausgestellt und mögliche Projektansätze zum Thema KI in Kommunen entwickelt:

  • Kommunikationsbots
  • Kompetenzaufbau / übergreifende Strategie
  • KI gestützte Verwaltungsprozesse und Protokollerstellung
  • Strategische Aufstellung in der Kommune

Arbeitskreis 2.0 Antragsthemen - themenübergreifend

Bei dem letzten interaktiven Online-Workshop des Jahres wurden „Pain Points“ in der Antragstellung definiert und durch Erfahrungswerte aus dem Regionalmanagement aufgelöst. Via „Breakout Rooms“ konnten sich die Teilnehmenden selbst den Themen zuordnen, die sie am meisten interessierten. Zur Auswahl standen: inhaltliche Themenfindung, KoFi-Hilfen, Antragstellung und Projektträger. So konnten niedrigschwellig Fragen gestellt und individuelle Ansatzpunkte herauskristallisiert werden.

Die Frühjahrskonferenz fand am 15. April 2024 statt.

Auf der Frühjahrskonferenz der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen wurden nächste Schritte für eine nachhaltige Gestaltung der Region gegangen. Die aktuellen Herausforderungen, um eine Region lebenswert zu gestalten, erfordern Lösungen, die auch auf lange Sicht Bestand haben. Mit Workshops und einer angeregten Podiumsdiskussion unter Teilnahme von Dr. Holger Spreen, Abteilungsleiter „Regionale Entwicklung“ im Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung (MB), wurden die Besucher*innen auf diese Transformation eingestimmt und zur Beteiligung eingeladen. 

2. Projektschmiede Transformation der Arbeitswelt und Wissenstransfer

Thementisch 1: CoWorking +, Regionalmanagement

Thementisch 2: Mehr Kommunale Durchlässigkeit, TRAFO Hub

CoWorking+

Im Themenfeld CoWorking+ wurde herausgestellt, dass mobile Arbeitsorte einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität leisten können, dafür jedoch standortspezifische Konzepte erforderlich sind, da unterschiedliche Zielgruppen unterschiedliche Anforderungen haben. Wie Sandra Lindemann aufzeigte, ist die Relevanz des Themas in der Region hoch, zugleich ist bestehendes Wissen bislang nur wenig sichtbar. Zudem greift der Begriff „Coworking“ zu kurz, da die Vielfalt möglicher Nutzungen stärker betont werden sollte. Als geeigneter Einstieg in die Weiterentwicklung werden einfache, gemeinsame Aktivitäten empfohlen.

Mehr kommunale Durchlässigkeit

Im Themenfeld der interkommunalen Zusammenarbeit wurde deutlich, dass der Austausch zwischen Kommunen bislang kaum funktioniert, was zu Doppelstrukturen und einer schwachen Vernetzung der Start-up-Szene führt. Ziel ist es daher, bestehende Kommunikationskanäle zu öffnen und den interkommunalen Austausch nachhaltig zu verbessern. Wie Constantin Bettenhausen und Henrik Heß vom TRAFO Hub herausstellten, ist die Problematik allen Beteiligten bekannt, konkrete Lösungsansätze fehlen jedoch bislang. Positiv zu vermerken ist die grundsätzliche Bereitschaft zur Öffnung entsprechender Kanäle. Als notwendig wurde der Aufbau einer koordinierenden Instanz benannt, beispielsweise durch eine regionale Organisation, ergänzt um einen ehrenamtlichen Start-up-Beirat.

Projektschmiede Fokus „Kreislaufwirtschaft“

Am 29. Oktober 2024 fand im MachMit!Haus Goslar die Projektschmiede „Kreislaufwirtschaft“ statt.

Nach einer Einführung bearbeiteten die Teilnehmenden in mehreren Runden drei Projektansätze an thematischen Arbeitstischen: Circular Rural Regions, R‑Strategien zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs sowie die Vernetzung von Sensordaten zur Optimierung von Kreisläufen. In strukturierter Form wurden Ziele, offene Fragen, mögliche Partner sowie nächste Umsetzungsschritte diskutiert. Dabei standen sowohl praxisnahe Lösungsansätze als auch Fragen der Skalierbarkeit, Partizipation und rechtlicher Rahmenbedingungen im Fokus.

Die Projektschmiede machte deutlich, welches fachliche Know-how und Engagement bereits in der Region vorhanden ist, und zeigte zugleich den Bedarf an langfristigen, kooperativen Strukturen auf. Insgesamt bot die Veranstaltung einen wichtigen Impuls zur Vernetzung regionaler Akteur*innen und zur Weiterentwicklung konkreter Projektideen für eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft in der Region.

03.12. Projektschmiede themenübergreifend 

Bei der Projektschmiede standen 2 Leitfragen im Vordergrund:

  1. Wie können Transformationsstipendien in der Region verstetigt werden (Dr. Wilhelm Klausner, InD InitialDesign) und
  2. Wie kann der Aufbau von innovativen und dezentralen Stromspeicherlösungen in der Region unterstützt und koordiniert werden? (Niklas Krüger, Regionale EnergieAgentur e. V.)

Das Ziel der Veranstaltung war, Projektideen aus der Region diesbezüglich aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Der Fokus dabei lag auf der gemeinsamen Arbeit unter den Teilnehmenden. Nach den jeweiligen Impulsvorträgen traten die Teilnehmenden in die gemeinsame Diskussion, die zu folgenden Erkenntnissen führte:

Transformationsstipendien

StadtStipendien werden als verständliches und erprobtes Instrument wahrgenommen, das Kommunen einen klaren Mehrwert bietet. Gleichzeitig hat das Projekt in der Region bislang nur eine geringe Bekanntheit. In diesem arbeiteten 12 betreute „StadtStipendiat*innen“ von verschiedenen Hochschulen im Rahmen eines bezahlten Aufenthalts über sechs Monate hinweg vor Ort im ländlichen Raum. Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und der Stadtverwaltung entwickelten sie Ideen und setzten diese um. Für die Umsetzung stand jeweils ein fest definiertes Budget zur Verfügung.

Zu den wichtigsten nächsten Schritten zählt daher, das Projekt über bestehende Netzwerke gezielt in der Region bekannt zu machen sowie die Projektumsetzung zu fokussieren. Darüber hinaus sollen die Standorte als Mikro‑Innovationsinkubatoren gedacht und eng mit dem regionalen Start‑up‑Ökosystem verknüpft werden. Nicht zuletzt bietet das Konzept ein bislang wenig genutztes Potenzial für die Gewinnung von Fachkräften in der Verwaltung.

Stromspeicherlösungen

Deutschland befindet sich mitten in der Energiewende und Themen wie E-Mobilität, Wasserstoff und Photovoltaik sind präsenter denn je. Jedoch sind erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie starken wetterbedingten Schwankungen unterworfen, die nicht steuerbar sind. So kann es beispielsweise tagsüber zu einem Überangebot an erneuerbarer Energie kommen, das nicht immer vollständig genutzt werden kann. Um diese „überschüssige“ Energie einsetzen zu können, beschäftigt sich die Fachwelt intensiv mit dem Thema der Stromspeicherlösungen.

12.12. Wasserforum

Am 12.12. fand das Regionale Wasserforum des Regionalverbandes Großraum Braunschweig gemeinsam mit einem Workshop der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen statt. Im Fokus stand das Thema Hochwasserfrühwarnung als zentrale Herausforderung für die Region.  Bereits heute setzen einige Verbandsglieder entsprechende Systeme ein: So kommt in der Altstadt von Goslar eine KI-basierte Lösung zum Einsatz, während in Wolfenbüttel ein pegelstandsbasiertes Messdatenmanagementsystem entwickelt wurde, das inzwischen auch teilweise in Goslar sowie seit Juli 2024 in Braunschweig Anwendung findet.

Ein wesentliches Ergebnis des Workshops: Je mehr Akteur:innen sich an einer gemeinsamen Lösung beteiligen, desto geringer werden die Kosten für Betrieb und Weiterentwicklung der Systeme. Vor diesem Hintergrund wurde die Idee einer regionalen Hochwasserfrühwarnlösung vertieft diskutiert. Dabei wurden sowohl Umsetzungschancen als auch bestehende Hürden herausgearbeitet.

Die Quintessenz: Eine regionale Lösung bietet zahlreiche Vorteile, erfordert jedoch klare Strukturen. Dazu zählen eine verbindliche Aufgabenverteilung, die Definition von Nutzergruppen und beteiligten Akteur:innen sowie eine gesicherte organisatorische Trägerschaft. Gleichzeitig wurde deutlich, dass es oft erst konkrete Hochwasserereignisse braucht, um das Bewusstsein und die Akzeptanz für entsprechende Maßnahmen zu stärken.

Für eine erfolgreiche Umsetzung sind insbesondere Vertrauen, Akzeptanz, fachliches Know-how sowie eine koordinierende Instanz auf regionaler Ebene erforderlich – ebenso wie eine nachhaltige finanzielle Grundlage. Der Regionalverband wird den Prozess weiterhin aktiv begleiten, den Austausch fördern und die Vernetzung der Beteiligten unterstützen.

25.05. Auftaktworkshop nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung

Am 25. Mai 2023 fand der Auftaktworkshop zum Thema „nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung“ online statt. Das Team Regionalmanagement stellte die Zukunftsregion vor und Dr. Ramona Bunkus hielt einen Impulsvortrag zum Thema „Energie- und Klimathemen im Regionalverband Großraum Braunschweig“. Im Fokus standen die Themen, die den Teilnehmenden besonders am Herzen lagen: Die Erarbeitung eines regionalen Energiekonzepts, die Weiterentwicklung von Austauschstrukturen sowie der Ausbau von Netzwerken und Infoportalen. Im Workshop entstanden erste Projektideen, darunter die Initiierung eines Energiemonitors, Technologietransferprojekte und regionale Circular-Economy-Aktivitäten. Die Ideen bilden die Grundlage für das weitere Vorgehen.

31.05. Auftaktworkshop nachhaltige Flächen- und Wassernutzung

Am 31.05. fand der erste Auftaktworkshop zur nachhaltigen Flächen- und Wassernutzung statt. Als Basis der anschließenden Diskussion diente ein Vortrag zum Thema Hochwasserschutz und Blau-Grüne-Infrastruktur des Regionalverbands Großraum Braunschweig. Dabei wurden drei besonders dringende Themen deutlich. Erstens brauchte es ein regionales Flächenkataster für Ausgleichsflächen, Leerstände und Brachflächen. Zweitens war mehr Sensibilisierung für eine nachhaltige Bauleitplanung mit Schwerpunkt Wassermanagement notwendig. Als zentraler Handlungsbedarf wurde die Entwicklung eines Konzepts für den nachhaltigen Umgang mit Regen- und Brauchwasser herausgestellt.

01.06. Auftaktworkshop Transformation der Arbeitswelt und Wissenstransfer

Am 01.06. fand ein weiterer Auftaktworkshop statt, der das Thema Innovations- und Transformationsmanagement in den Vordergrund stellte. Als dringende Themen wurden dabei die Verbesserung der Kommunikationswege sowie Information und Transformation vor allem im ländlichen Raum benannt. Als erste Ansatzpunkte wurden dafür eine Netzwerkanalyse und das Aufbauen eines entsprechenden Netzwerkes benannt. Auch die Idee ein Wissensportal zu dem Thema aufzubauen, stieß auf großen Anklang unter den Teilnehmenden.

14.09. Workshop nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung

Bei dem Auftaktworkshop zum Thema nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung konnten zahlreiche Projektideen zusammengetragen werden. Darunter war die Einführung eines so genannten „Klima-Talers“ oder z. B. die Abwärmenutzung der Oker. Die Impulsvorträge zu Kreislaufwirtschaft und kommunaler Wärmeplanung rundeten die Veranstaltung ab. 

20.09. 2. Auftaktworkshop nachhaltige Flächen- und Wassernutzung

Am 20.09. fand der zweite Auftaktworkshop zur nachhaltigen Flächen- und Wassernutzung statt. Zu Beginn gab es mehrere Impulsvorträge, unter anderem zur kommunalen Starkregenvorsorge und der Frage, wie Kommunen schneller ins Handeln kommen können. Ergänzend wurden zentrale Hinweise aus dem Leitfaden „Kommunale Starkregenvorsorge in Niedersachsen“ vorgestellt. Außerdem präsentierte der Landkreis Wolfenbüttel sein Wasserversorgungskonzept, inklusive Vorgehen, Zwischenergebnissen und ersten Erfahrungen.

Im Anschluss folgte ein intensiver Austausch über verschiedene Facetten der Klimaanpassung in der Region. Dabei spielte auch die Idee eines regionalen Hochwasserfrühwarnsystems für den Großraum Braunschweig eine wichtige Rolle. Darüber hinaus wurden zahlreiche Projektideen diskutiert, darunter das Wassermengenmanagement an der Innerste, das Wassermanagement im Bereich Kleine Aller/Drömling, Überlegungen zu Harzwasserspeichern im Rahmen des Projekts EWAZ-Transfers, Maßnahmen zur Wasserrückhaltung im Wald, Ansätze zur Nutzung thermischer Signaturen sowie das Projekt „OkerHack“. 

2. Workshop Transformation der Arbeitswelt und Wissenstransfer

Für die Veranstaltung wurde das Fokusthema Transformation in der Arbeitswelt und Wissenstransfer betrachtet. Ziel war es, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und zentrale Fragen in den Blick zu nehmen, darunter: Was gilt es zu beachten, welche Aspekte werden bislang wenig gesehen und wer übernimmt welche Rolle in diesem Feld?

Es gab zwei fachliche Impulse zum Thema Transformationsprozesse und Wissenstransfer und zum Thema welche Bedeutung kreativer Lern- und Arbeitsorte in ländlichen Räumen für Transformationsprozesse haben. Im Anschluss tauschten sich die Teilnehmenden zu den Impulsen aus und brachten eigene Perspektiven ein. Der zweite Teil der Veranstaltung stand im Zeichen des fachlichen Austauschs und der Vernetzung, mit gemeinsamer Reflexion und einem anschließenden Projektdating zu weiteren regionalen Projekten und Themen.

3. Projektschmiede (online) themenübergreifend

Im Rahmen der Projektschmiede wurden zentrale Zukunftsthemen der Region diskutiert, zu denen jeweils Referent:innen für fachliche Impulse eingeladen waren. Vorgestellt wurden die Projektideen Coworking‑Netzwerk Braunschweiger Land, Flächenverbrauch, Grüner Kompass Stadt Braunschweig, Hochwasserfrühwarnsystem, Netzwerk Klimaneutralität sowie Wassermengenmanagement. Nach den Vorträgen wurden die Ansätze gemeinsam mit den Teilnehmenden in Kleingruppen vertieft, weiterentwickelt und diskutiert. Besonders großes Interesse fanden die Projekte Coworking‑Netzwerk, Hochwasserfrühwarnsystem und Netzwerk Klimaneutralität, die im Rahmen der Zukunftsregion Südostniedersachsen weiter verfolgt und konkretisiert werden sollen.