Region & Raum 24.06.2026
Erweiterung des Bodenabbaus Wipshausen
Im Verfahren zur geplanten Erweiterung des Kiesabbaus der SK Steinkultur Kies GmbH bei Wipshausen führt der Regionalverband Großraum Braunschweig eine schriftliche Beteiligung der Träger öffentlicher Belange durch. Dabei soll geklärt werden, ob auf eine Raumverträglichkeitsprüfung verzichtet werden kann.
Der bestehende Kiesabbau wird nach Angaben des Unternehmens voraussichtlich in den kommenden ein bis zwei Jahren erschöpft sein. Die SK Steinkultur Kies GmbH plant daher die Erweiterung ihres Kiesabbaus südwestlich von Wipshausen in der Gemeinde Edemissen. Vorgesehen ist die Erweiterung des bestehenden Nassabbaus um eine Fläche von rund 9 Hektar.
Bereits am 23. März 2026 hatte im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens beim Landkreis Peine ein offizieller Scoping-Termin stattgefunden, um zu untersuchen welche Unterlagen, Gutachten und Prüfungen für die Bewertung des Vorhabens erforderlich sind.
Nun werden die Träger öffentlicher Belange (z. B. Kommunen, Verbände) um konkrete schriftliche Stellungnahmen gebeten. Diese Beteiligung dient dazu, Hinweise für die Einzelfallprüfung zu erhalten. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob für die geplante Erweiterung des Kiesabbaus eine Raumverträglichkeitsprüfung erforderlich ist und welchen Umfang eine mögliche Prüfung haben müsste.
Was ist ein Scoping-Verfahren?
Beteiligte Behörden und Fachstellen besprechen dabei, welche Themen und Auswirkungen untersucht werden müssen, damit später ein vollständiger Antrag vorliegt. Es geht noch nicht darum, ob das Vorhaben genehmigt wird, sondern darum, welche Unterlagen, Gutachten und Prüfungen erforderlich sind. Das dient der Effizienz und Beschleunigung von Verfahren.




