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Energie & Klima 15.01.2026

Relaunch für ein bewährtes Klimaschutz-Förderprogramm

Das Förderprogramm „Klimafreundlich leben“ ist nach fünf Jahren überarbeitet worden: Ab diesem Jahr gibt es zwei Bewerbungsfristen und es werden nun auch Projekte zur Klimaanpassung gefördert.

01. März und 01. September 2026 sind die neuen Stichtage für die Abgabe der Projektanträge, die sich um Fördergelder zwischen 300 und 10.000 Euro (insgesamt 50.000 Euro) aus dem Förderprogramm „Klimafreundlich leben“ bewerben. Ab sofort können sich Kommunen, Vereine oder Kleingruppen auch für Klimaanpassungsmaßnahmen bewerben – bislang stand einzig der Klimaschutz im Vordergrund.

In jedem Jahr gibt es immer wieder neue Ideen und Konzepte, die überraschend und innovativ waren. Oft sind es kleine Maßnahmen mit großer Wirkung. Besonders positiv fiel auf, dass immer mehr Vorhaben im Bereich Bildung und Kinder- und Jugendarbeit eingereicht wurden. Das Projekt „Samenkugel-Automaten“ beispielsweise: 

Drei Schulen bauten mit ihren Schüler*innen aus Kaugummiautomaten abgeleitete Aufsteller, die bei Einwurf von 50 Cent Samenkugeln auswerfen. Diese Samenkugeln können überall ausgebracht worden und so für mehr Biodiversität sorgen. Auch die Samenkugeln wurden von den Jungen und Mädchen von Hand hergestellt. Sie sind verantwortlich für die Wartung und Befüllung der Automaten – dadurch lernen sie nicht nur wie man mit einfachen Mitteln, die eigene Umwelt bunter und biodiverser macht, sondern auch viel über Verantwortung und Organisation. 

Technischer ging es in der Gemeinde Wahrenholz zu: Die beantragte und bewilligte Wärmebildkamera kann nun von den Einwohner*innen kostenlos ausgeliehen werden. So sollen schnell und unkompliziert Gebäude mit Schwachstellen in der Dämmung sichtbar gemacht und ein Bewusstsein für Energieverluste geschaffen werden.

Die Möglichkeit, auch Projekte im Bereich Klimaanpassung einreichen zu können, verspricht viel Potenzial für verschiedenste Maßnahmen: Sonnensegel für Sandkästen in Kitas, gemeinsame Begrünung von kargen Flächen oder Trinkwasserangebote in Schulen u.v.m. 

Anna Weyde, Erste Verbandsrätin: „Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, wenn sie dem Klimaschutz und der Klimaanpassung zugutekommt. Wir sind sehr gespannt, was wir in 2026 für großartige Ideen unterstützen dürfen.“

Mehr Information unter: https://www.regionalverband-braunschweig.de/klimafreund