Mobilitätsthemen

Mobilitätsthemen

Radfahren

Radfahren macht Spaß, hält fit und ist gesund. Radfahrer und Radfahrerinnen sind auf kurzen und mittleren Strecken, vor allem in der Stadt, flexibel und oft schneller am Ziel. Elektroräder und Lastenräder gewinnen immer mehr an Beliebtheit und eröffnen neue Möglichkeiten.

Das Fahrrad als flexibles, unabhängiges Verkehrsmittel soll mit seinen Vorteilen für verschiedene Wege (Weg zur Haltestelle, zur Arbeit, zum Einkaufen, für Ausflüge, etc.) in den Fokus gestellt werden. Keine Parkplatzsuche, kein Fußweg zum Parkplatz: Bei einer Strecke bis zu fünf Kilometer ist das Fahrrad schneller als das Auto.

Weitere Informationen zum Fahrrad (www.adfc.de/)

Lastenräder (auch mit Elektrounterstützung) sind für den Transport von Kindern oder Einkäufen eine praktische und preiswerte Alternative zum Auto. In Braunschweig gibt es bereits die Möglichkeit Lastenräder für ein bis drei Tage kostenfrei zu leihen. Menschen in den anderen Städten und Gemeinden sollen ebenso die Möglichkeit erhalten, Lastenräder zu testen und sich zu überzeugen. 

Die Vorteile von Lastenrädern sollen den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Unternehmen und Kommunen nähergebracht werden und somit den positiven Nutzen für die Beteiligten aufzeigen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor­sicherheit fördert die Anschaffung von Schwerlasträdern (Link zum Förderprogramm) unter anderem für Unternehmen, Kommunen oder Forschungseinrichtungen.


Fußverkehr

Die eigenen Füße von Anfang an: Zu Fuß gehen ist die natürlichste, günstigste und umweltfreundlichste Art der Fortbewegung.

 

Über die beiden Füße als Fortbewegungsmittel, als möglicher Ersatz für Auto, Bus und Bahn wird wenig geredet. Viele Wege, die innerhalb von Städten zurückgelegt werden, sind gar nicht so lang und als Erwachsener werden diese in kurzer Zeit zu Fuß zurücklegt. Dabei kommt man nicht nur von A nach B und spart Geld, sondern tut etwas für seine Gesundheit, sieht die Stadt, erlebt die Jahreszeiten und das Wetter. Die Förderung des Fußgängerverkehrs wird deshalb als eine Voraussetzung für einen funktionierenden Verkehrsablauf angesehen. Ziel ist es das Zufußgehen mehr in Alltag zu integrieren und in Kombination mit dem ÖPNV, den Weg zur und von der Haltestelle des öffentlichen Verkehrs zu nutzen.

Auch die Jüngsten unserer Gesellschaft sollen durch Aktionen darauf aufmerksam gemacht werden, dass ein gemeinsamer Fußweg mit anderen Kindern viel mehr Spaß macht als von den Eltern mit dem Auto zum Kindergarten oder zur Schule gebracht zu werden (beispielsweise Walking Bus).

 

 


Bus und Bahn

Der öffentliche Verkehr mit Bus und Bahn stellt eine entspannte und umweltfreundliche Alternative zum Auto dar. Mit gezielten Informationen und Aktionen sollen die Vorteile von Bus und Bahn den Bürgern nähergebracht und somit als gute Möglichkeit oder Alternative wahrgenommen werden.

Im Großraum Braunschweig wurden in den letzten Jahren erhebliche Angebotsverbesserungen für Bus und Bahn umgesetzt. Es gibt 15, 30 und 60 Minuten Takte. Die 15 und 30-Minuten Takte bieten aufgrund der höheren Fahrtdichte die besten Möglichkeiten, um über eine Fahrt mit Bus und Bahn nachzudenken. Zudem ist der Öffentliche Personennahverkehr auch ein wichtiger Bestandteil der ganzen Wegekette.

In Kombination mit Fuß und Rad ist es eine gute Variante um umweltfreundlich von seinem Wunschstartort zu seinem Wunschzielort zu kommen . .  

Weitere Informationen rund um Bus und Bahnfahren finden Sie auf unseren Seiten unter ÖPNV und Mobilität und Verkehrsplanung.

Außerdem hilfreich:


Kommunales Mobilitätsmanagement

Im kommunalen Mobilitätsmanagement soll die Koordination und Organisation von Veranstaltungen und Workshops übernommen werden, um Best-Practice Beispiele weiterzugeben und eine Möglichkeit des Austausches und der Vernetzung zu schaffen. Das Team Mobilitätsmanagement informiert auf Wunsch in Vor-Ort-Terminen Städte, Landkreise und Gemeinden im Verbandsgebiet über nachhaltige Mobilität, deren Umsetzungsvarianten und mögliche Fördermittel.  


Mobilität in Lebensphasen

Speziell soll auch auf die Mobilität in verschiedenen Lebensphasen eingegangen werden. Dazu zählen sowohl Kinder und Jugendliche, als auch Studenten und Senioren. Verschiedene Altersklassen sollen mit zielgruppenspezifischen Maßnahmen für eine bewusste Verkehrsmittelwahl sensibilisiert werden. Unternehmen und Betriebe spielen als große Verkehrserzeuger und Multiplikatoren für eine Vielzahl von Mitarbeiter/-innen und Kund/-innen eine wichtige Rolle im Mobilitätsmanagement.


Pendlerportal

Der Regionalverband bietet die Nutzung des „Pendlerportals“ zur Koordinierung von Fahrgemeinschaften als Teil der Mobilitätskette an. Im Pendlerportal des Regionalverbandes wird als erstes die Fahrt mit Bus und Bahn angeboten.

Es kann nach passenden Mitfahr-Angeboten im Pendler-Portal gesucht werden, um gemeinsam Wege in die Stadt, zu einer Veranstaltung, zum Verein, zur Schule oder zur Arbeit zu erledigen oder es kann eine Suchanfrage für einen Fahrtwunsch gestellt werden.

Der positive Zusatzeffekt: auch die Mobilität im ländlichen Bereich wird gefördert.

Viele Vorteile:

  • Entspannte Fahrwege
  • Nette Gespräche von Mensch zu Mensch
  • Für kurze und lange Strecken
  • Kostenlose Anmeldung und Nutzung
  • Entlastung des Autoverkehrs
  • Gemeinsam Spritkosten sparen
  • Fahrgemeinschaften schützen die Umwelt
  • Bus- und Bahn sind eingebunden
  • Parkplätze für Autos und Fahrräder sind an den Bahnhöfen vorhanden

Mobilitätsportal

Um Informationen aus den verschiedensten Bereichen digital zu vernetzen und die Menschen in der Region zur Verfügung zu stellen, soll ein Mobilitätsportal aufgebaut werden. Hierbei sollen Möglichkeiten u.a. durch Best-Practice Beispielen aufgezeigt werden, wie Wege, Wegezwecke und Verkehrsmittel miteinander verknüpft werden – ob zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder für die Freizeitgestaltung.

Wichtige Bestandteile sind die VRB-Internetseite, das Pendlerportal, Tourenportal, ein Onlinerechner für die C02-Ersparnisse, sowie weiterführende Tipps zum Thema Mobilität.


Touristisches Mobilitätsmanagement

Das Ziel des touristischen Mobilitätsmanagements ist es, Urlaubsgäste zu motivieren, vermehrt nachhaltige Verkehrsmittel zu nutzen.

Verkehr und Tourismus sind zwei Seiten einer Medaille: Ohne Verkehr ist Tourismus nicht möglich. Ob eine Urlaubsreise nachhaltig ist, hängt von einigen Faktoren ab: die An- und Abreise, die Art und Weise wie sich Touristinnen und Touristen vor Ort bewegen und was sie unternehmen. Das Ziel des Mobilitätsmanagements für Urlauber besteht darin für verkehrliche und touristische Angebote Alternativen aufzuzeigen.

1. Koordinierungsthema: HATIX

Landkreise unterzeichnen Kooperationsvertrag: Von links: Landrat Martin Skiebe (Landkreis Harz), Carola Schmidt, Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes, Michael Frömming, Verbandsgeschäftsführer des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN), Christel Wemheuer vom Landkreis Göttingen, Landrat Thomas Brych (Landkreis Goslar), Hennig Brandes, Verbandsdirektor des Regionalverbandes Großraum Braunschweig, Dr. Friedhart Knolle, Pressesprecher des Nationalparks Harz.

Das Ziel des touristischen Mobilitätsmanagements ist es, Urlaubsgäste zu motivieren, vermehrt nachhaltige Verkehrsmittel zu nutzen. Um das speziell auf das ÖPNV Angebot zu beziehen, konnte das Team Mobilitätsmanagement unmittelbar nach der Arbeitsaufnahme mit diesem Themenfeld starten.

Im Ostharz gibt es das Harzer-Urlaubs-Ticket (HATIX) bereits seit einigen Jahren. Mit diesem Ticket können Touristen auf fast allen Buslinien ihre Gästekarte als Fahrkarte nutzen. Im Westharz ist die Einführung von HATIX zum 01.01.2020 erfolgt.

Die Themen z.B.  Bildung von Netzwerken, Aufgabenträgerübergreifende Abstimmung von Informationsmaßnahmen zur HATIX-Einführung sowie Begleitung in der Startphase, Entwicklung und Begleitung von Maßnahmen für Kommunen, Touristinformationen sowie Verkehrsunternehmen wurden vom Team Mobilitätsmanagement organisiert und erarbeitet.

Siehe auch: Pressemitteilung