Sektorenverkehr

Sektorenverkehr

Bei einem Sektorbetrieb wird ein klar umrissener räumlicher Sektor definiert. Die fest bediente Starthaltestelle liegt an einem Umsteigepunkt zu Bus- und Bahnlinien oder/und in einem Ort mit zentralörtlicher Funktion. Sie ist aufgrund der Anschlussverbindungen gleichzeitig Zielhaltestelle.

Die sich in dem Sektor befindenden Orte werden ohne festen Fahrplan nach Wunsch der Fahrgäste bedient. Die Anmeldung von Fahrtwünschen ist auf bestimmte Zeitfenster beschränkt, um die Anschlüsse am Umsteigepunkt zu gewährleisten.

Schema Sektorenverkehr

Der Sektorenverkehr dient vorwiegend als Zu- und Abbringer für den Umsteigepunkt oder/und den Ort mit zentralörtlicher Funktion. Er ermöglicht aber auch die Verknüpfung der Orte im Sektor untereinander.

Fahrtwünsche werden von den Fahrgästen per App, Internet oder Telefon übermittelt. Auf deren Basis berechnet eine Dispositionssoftware den optimalen Verkehrsablauf. Dies kann auch zur Folge haben, dass einzelne Fahrtwünsche angepasst werden: Dies ist der Fall, wenn es mehrere Bedarfe gibt, bereits bestehende Linienbusse in dem angefragten Zeitfenster verkehren oder Anschlussbeziehungen gewährleistet werden müssen.