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Modernisierung des Bahnhofs in Wittingen hat begonnen 07.04.2017

Maßnahme im Rahmen des Programms „Niedersachsen ist am Zug! III“

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Niedersachsen ist am Zug! III (NiaZ3) wird der Bahnhof Wittingen modernisiert. Es entsteht ein neuer, 140 Meter langer Mittelbahnsteig mit zwei Bahnsteigkanten. Die Aufhöhung der Bahnsteigkanten auf eine Einstiegshöhe von 55 Zentimetern gestattet den Fahrgästen einen mobilitätsgerechten Zugang zum Bahnsteig und einen stufenfreien Ein- und Ausstieg in die erixx-Züge. Gleichzeitig wird der bisherige Außenbahnsteig zurück gebaut.

Darüber informierten Verbandsdirektor Hennig Brandes vom Regionalverband Großraum Braunschweig und Bahnhofsmanager Marco Schlott von der DB Stations&Service Wittingens Bürgermeister Karl Ridder und die Öffentlichkeit.

Der neue Bahnsteig erhält für sehbehinderte Menschen ein taktiles Leitsystem. Zudem werden für den Fahrgast erstmals dynamische Informationssysteme (DSA)   sowie diverse weitere Ausstattungselemente installiert, wie zum Beispiel neue Beleuchtungsanlagen, Informationsvitrinen, Uhren und Abfallbehälter.

Die Deutsche Bahn, der Regionalverband Großraum Braunschweig und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), die das Finanzmanagement des Landes Niedersachsen für den gesamten ÖPNV koordiniert, investieren gemeinsam rund 2,7 Millionen Euro in den Umbau, der Ende 2017 abgeschlossen sein soll.

Wittingen ist neben Gifhorn-Stadt und Bad Harzburg die dritte Station, welche im Verbandsgebiet des Regionalverbandes in diesem Jahr im Rahmen von NiaZ3 umgebaut wird. Das Investitionsprogramm Niaz3 sieht bis 2025 die Modernisierung von über 40 Bahnhöfen zwischen Ems und Elbe vor.

Wichtig für Bahnreisende: Während des Umbaus gelangen alle Reisenden über einen Behelfs-Bahnsteig zu ihren Zügen. Dieser befindet sich auf der Westseite der Gleise und kann nur über den benachbarten Bahnübergang erreicht werden.

Verbandsdirektor Brandes wies auf die neue Möglichkeit einer Co-Finanzierung kommunaler ÖPNV-Vorhaben hin. Der Regionalverband ist durch die zusätzlichen finanziellen Mittel in der Lage, den kommunalen Anteil an solchen Projekten ebenfalls zur Hälfte zu fördern. Das hörte Bürgermeister Ridder gerne.

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